Warum der Drohnenführerschein jetzt Pflicht ist …

Drohnen mit Kamera

Die Drohne hat die Video-, Film und Fernsehbranche revolutioniert. Es wird mehr und mehr auf Kamerakräne und Hochstative verzichtet. Diese sind meistens nicht nur teurer, umständlicher zu transportieren und ihre Aufnahmehöhe ist begrenzt, (einer der größten Kamerakräne, der Technocrane „Supertechno 100“ erreicht eine Höhe von ca. 35m), sie können auch nur schwer in unwegsamen Gelände eingesetzt werden. Daher setzen professionelle Filmproduktionen immer häufiger auf Drohnen und Multikopter, sogenannte UAV’s. Diese haben darüber hinaus den Vorteil, dass die Aufnahmen durch ein elektrisches Gimbal-System stabilisiert werden und so noch flüssiger wirken.

Luftaufnahmen für Film, Video und Fotografie sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Die ungewöhnliche Perspektive verleiht der Szenerie auch wirklich einen extra spannenden Touch. Auch wir bei W&W ModernMedia produzieren gerne faszinierende Luftaufnahmen mit unserer Drohne. Deshalb beschäftigt uns seit diesem Frühling die Thematik rund um die neue Drohnenverordnung.

 

W&W ModernMedia Drohnenführerschein

© W&W ModernMedia Drohne

 

Neue Regelung: Der Drohnenführerschein ist Pflicht!

Ab dem 01. Oktober 2017 gelten neue Gesetze für den Drohnenflug. Damit sollen Zwischenfälle, die durch Drohnen verursacht werden, vermieden werden.

Unsere Drohne, die DJI Inspire 2 mit dem X-5 Gimbal, hat ein Abfluggewicht von über 3,2 kg. Piloten von Multikoptern mit einem Gewicht über zwei Kilogramm brauchen ab dem 01. Oktober 2017 einen Kenntnisnachweis für den Umgang mit Drohnen und anderen unbemannten Fluggeräten. Zusätzlich dazu brauchen alle UAV ab 250 Gramm eine Kennzeichnung.

Wir haben unsere Drohnen-Plakette bzw. die Drohnen-Kennzeichnung hier erworben:
https://shop.drohnen.de/drohnen-plakette-modelle/

Drohnen, die schwerer sind als fünf Kilogramm brauchen grundsätzlich eine Aufstiegserlaubnis von der Luftfahrtbehörde.

Unabhängig vom Gewicht und dem Einsatzzweck des Copters ist die Versicherungspflicht. Jede Drohne muss über eine spezielle Haftpflichtversicherung versichert sein!

Unser Kameramann Michael hat im Oktober die Prüfung für den Kenntnisnachweis nach §21a Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 der Luftverkehrsordnung absolviert. Die Prüfung umfasste theoretische Grundlagen zum Thema Flugbetrieb, Meteorologie und Luftrecht.

Somit sind wir nun bestens darauf vorbereitet für unsere Kunden auch in Zukunft spektakuläre Luftaufnahmen zu produzieren.

8 Regeln für das Fliegen von Drohnen

Für einen schnellen und kurzen Überblick haben wir hier die wichtigsten 8 Regeln für das Fliegen von Drohnen zusammengestellt:

  1. Die Drohne muss mittels einer speziellen Haftpflichtversicherung versichert sein.
  2. Abfluggewicht mehr als 250 Gramm: Kennzeichnung mit Name und Adresse des Eigentümers
  3. Abfluggewicht mehr als 2 Kilogramm: zusätzlich auch ein Kenntnisnachweis, Ausnahme: auf Modellfluggeländen darf auch ohne Nachweis geflogen werden
  4. Abfluggewicht mehr als 5 Kilogramm: zusätzlich auch noch eine Aufstiegserlaubnis von der Landesluftfahrtbehörde
  5. Die maximale Flughöhe darf nicht mehr als 100 AGL (above ground level) betragen, es sei denn man verfügt über eine Ausnahmegenehmigung durch die Landesluftfahrtbehörde
  6. Es ist nicht erlaubt über Wohngrundstücke zu fliegen, wenn die Drohne mehr als 250g wiegt und optische sowie akustische Signale aufzeichnen, empfangen und übertragen kann
  7. Es ist nicht erlaubt innerhalb Kontrollzonen oder sensiblen, wichtigen Bereichen wie z.B. Krankenhäuser, Flughäfen, Menschenansammlungen, Polizeieinsätzen, Industrieanlagen zu fliegen. Durch eine Genehmigung der zuständigen Behörde kann allerdings eine Erlaubnis erteilt werden (Ausnahme: Krankenhäuser dürfen nie überflogen werden)
  8. Die Drohne muss in Sichtreichweite geflogen werden

Wir freuen uns schon auf unsere nächsten Aufnahmen mit unserer Kameradrohne. Vielleicht ja auch für euch.

Eure W&W’s

Hinweis: Diese Seite erhebt nicht den Anspruch auf Aktualität und komplette Vollständigkeit. Die Angaben sind ohne Gewähr.

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Wenn der Senior an den Junior übergibt – Werbefilm zum Thema Unternehmensnachfolge für die Handwerkskammer Reutlingen

Die Handwerkskammer Reutlingen, für die wir schon einige Filme in den letzten Jahren produzieren durften, kam dieses Frühjahr mit einem wichtigen Anliegen auf uns zu. Viele Handwerksunternehmen müssen schließen, da sie keinen Nachfolger finden der den Betrieb nach dem Ausscheiden des aktuellen Chefs übernimmt. Aus diesem Grund wollte die HWK aus Reutlingen gemeinsam mit uns einen Film produzieren, der auf dieses Thema aufmerksam macht und vor allem auch die kostenlose Beratung der Betriebe durch Mitarbeiter der Kammer bewirbt und vorstellt.

Das Leben schreibt Geschichten – Das Thema an einer realen Begebenheit beschrieben

Wie könnte man ein so wichtiges Thema besser vermitteln als anhand einer wahren Begebenheit. Mit einer realen Geschichte, die das Leben schrieb. Verpackt in einer Mischung aus Werbespot, Imagefilm und Erklärfilm.

Nachdem das grobe Konzept für den Film feststand machte sich die Handwerkskammer Reutlingen auf die Suche nach einem Unternehmen, das sie in der Vergangenheit zum Thema Unternehmensfolge erfolgreich beraten hatte. Die Wahl fiel auf das Familienunternehmen Holzbau Lieb aus Freudenstadt. Zimmermänner aus Leidenschaft in der mittlerweile 4. Generation. Nicht nur eine gute, sondern eine perfekte Wahl. Die Geschichte der Übergabe des Unternehmens vom Vater an den Sohn hätte sich so niemand ausdenken können. Sie ist wie das Leben eben ist, denn meistens kommt es nicht so wie geplant. Dazu aber mehr im Film.

Wälder, Holzschindeln und nette Menschen – Dreharbeiten im Herzen des Schwarzwaldes

Der Schwarzwald um Freudenstadt zählt nicht umsonst bei Touristen aus der ganzen Welt zu einer der schönsten Gegenden in Deutschland. Das können wir nur unterstreichen. Hier findet man an jeder Ecke eine schöne Location, um tolle Aufnahmen zu machen, auch wenn uns bei unserem Dreh Mitte Juli das Wetter nicht ganz so wohlgesonnen war.

Es standen neben Aufnahmen in den Büroräumen, der Werkstatt und der Lagerhalle von Holzbau Lieb auch Außenaufnahmen auf Baustellen und in der Natur auf der To-Do-Liste. Die vielen Szenen an unterschiedlichen Locations konnten nur durch einen gut ausgearbeiteten Drehzeitplan innerhalb der zwei Produktionstage abgedreht werden. Damit alles glatt laufen konnte war ein ausführliches Locationscouting im Vorfeld der Dreharbeiten notwendig. Hierbei unterstützte uns Familie Lieb außerordentlich gut und schlug uns tolle Locations vor.

Beim Dreh selbst setzten wir auf unser Flagschiff, unsere 4,6K Kamera URSA Mini von Blackmagic Design und Festbrennweiten von Seen, um die geplanten Aufnahmen eindrucksvoll „auf Film“ zu bannen. Zum ersten Mal durften unsere neuen LED Flächenleuchten Z800S von F&V ihr Können beweisen. Und sie können einiges. Sehr hell bei wenig Leistungsaufnahme und geringem Gewicht. Durch die Möglichkeit sie mit Akkus zu betreiben sind sie ideale Scheinwerfer, auch für Dreharbeiten an Orten ohne Stromanschluss.

Doch nicht nur die Locations und die Filmtechnik wusste zu überzeugen, denn den wichtigsten Part nehmen die Menschen vor der Kamera ein. Hier geht ein ganz besonders großes Lob an unsere Darsteller der Familie Lieb, deren Mitarbeiter und Kunden und an Frau Weinhold von der Handwerkskammer Reutlingen.

Inhalte emotional transportieren

Nach zwei aufregenden Tagen der Dreharbeiten, teils auf Dächern von alten Schwarzwaldhäusern, ging es zurück an den Fuß der Schwäbischen Alb, um dem Film in der Postproduktion den letzten Schliff zu verpassen.

Der Film sollte Informationen zur Beratung durch die Handwerkskammer in Verbindung mit einer realen Geschichte verknüpfen. Emotional mit einer Geschichte verbunden wirken Informationen weniger trocken. Das ist in unseren Augen sehr gut gelungen. Was meint ihr?

Eure W&W’s

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Berlin am Meer – Musikvideoproduktion für die Band ANTIHELD

Ab in die Wüste ging es für den Dreh des neuen Musikvideos der Stuttgarter Band ANTIHELD und deren neue Single „Berlin am Meer“ aus dem im Herbst 2017 erscheinenden Debütalbum „Keine Legenden“. Richtig gehört, es ging nicht nach Berlin und auch nicht ans Meer und eine Wüste im eigentlichen Sinn war es auch nicht. Die Dreharbeiten fanden an zwei Julitagen in zwei Braunkohletagebaugebieten in der Lausitz in Ostdeutschland statt, denn die nächste echte Wüste liegt bekanntlich ja nicht gerade nur einen Steinwurf entfernt. Auf diesen Dreh hatten wir uns schon wochenlang gefreut. Wir hatten in den letzten Jahren ja schon Musikvideos zu den Songs „Kellerklub“ und „Für Immer“, sowie ein Livevideo auf dem Southside-Festival in Neuhausen ob Eck produziert und hatten immer eine grandiose Zeit mit den fünf ANTIHELD-Jungs.

Bizarre Landschaften – Sind wir hier noch in Deutschland?

Als wir am ersten Drehtag, einem bewölkten Samstagmorgen, mit unseren zwei Produktionsbussen in den Tagebau einfuhren staunten wir nicht schlecht. Keiner von uns hatte so etwas mitten in Deutschland erwartet. Aufgetürmte braune Erde soweit das Auge reicht. „So könnte es auf dem Mond aussehen“ kam es aus einigen Mündern. Aber genau das hatten wir für das Video zu diesem eingängigen Sommer-Song gesucht. Kurz nach acht Uhr waren wir an einer kleinen Hütte mitten im Nirgendwo angekommen und schlugen unser Basislager auf. Genau hier saßen auch schon The BossHoss und Lena Meyer-Landrut während der Drehpausen ihrer Musikvideoproduktionen und tranken Kaffee oder andere antialkoholische Getränke. Als das Lager mit Regieplatz, Stromgenerator, Maske und natürlich der Catering-Area für 12 Personen stand konnte mit dem Dreh begonnen werden.

Ein Musikvideodreh direkt neben einem Musikfestival

Nach dem Dreh der Performanceszenen stand ein Umzug bevor. Die komplette Crew, inklusive Equipment machte sich am Abend des ersten Drehtages auf, um zur nächsten Location, einem anderen Tagebau circa 40km entfernt, zu reisen. Es ging über enge, verwinkelte und von Schlaglöchern übersäten Wege direkt ins Herz eines viele quadratkilometer großen, stillgelegten Tagebaus. Dort sollte die Story des Musikvideos gedreht werden. Waten durch knietiefes Wasser, ein Lagerfeuer und die Band, die karavanengleich durch die „Wüste“ zieht. Eingafangen unter anderem von unserer DJI Inspire 1 Drohne. Alles umrahmt von einer eindrucksvollen Landschaft und wummernden Bässen. Wummernde Bässe? Ja genau. Denn zeitgleich fand auf dem Gelände, nur ein paar Kilometer Luftlinie entfernt das „Feel Festival“ statt. Und wer weiß, vielleicht spielt ANTIHELD ja nächstes Jahr genau dort ihren Song „Berlin am Meer“.

Wie das nun alles aussieht? Wir finden es großartig. Was meint ihr?

Viel Spass mit dem Video und dem Song.

Eure W&W’s

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Es ging hoch hinaus, nicht nur für unsere Drohne – Azubikinospot für F.K. Systembau

Fünf Drehtage, viel Staub und harte Arbeit. Das ist zusammengefasst das Resümee dieser Filmproduktion. Aber nicht nur das, sondern auch viel Spaß, Action und jede Menge netter Menschen. Herausgekommen ist ein actionreicher Kinospot für das Bauunternehmen F.K. Systembau aus Münsingen auf der schönen Schwäbischen Alb.

Gute Vorproduktion und Planung sind ausschlaggebend

Anfang des Jahres begann die Reise dieser sehr spannenden Kinospotproduktion. Der Wunsch unseres Kunden war es einen actionreichen und packenden Kinospot zur Anwerbung von neuen Auszubildenden für den Beruf des Stahlbetonbauers zu produzieren. Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf verdient auch einen solchen Film. So setzten wir uns im Team zusammen und ließen unsere Köpfe rauchen. Heraus kam ein etwas anderes Konzept. Der Film sollte eher wie ein Trailer zu einem Hollywood Blockbuster, als ein rein informativer Recruitingfilm werden. Viele schnelle Schnitte, Slow-Motion-Aufnahmen, Drohnenflüge und epische Musik. Eine weitere Besonderheit des Films ist, dass kein professioneller Sprecher engagiert wurde, um den Text einzusprechen. Der Hauptdarsteller Martin, Auszubildender bei F.K. Systembau, sollte das Sprechen des Textes übernehmen.
Das macht den Film noch „echter“.
Unser Kunde war sofort überzeugt und so konnten wir mit dem ersten schönen Wetter des Jahres mit den Dreharbeiten beginnen.

Rotierende Kameras und Slow-Motion im Baustellenalltag

Gedreht wurde der Film an insgesamt fünf Drehtagen zum Großteil auf aktuellen Baustellen des Unternehmens. Natürlich sollte der Arbeitsablauf so wenig wie möglich gestört oder gar unterbrochen werden.
Unsere Intention war es die gezeigten Arbeiten, wie z.B. das Einschlagen eines Holzpfostens mit einer rotierenden Kamera und in Slow-Motion zu zeigen. Dies stellte sich wesentlich aufwändiger als geplant heraus. Die Kamera musste sehr sauber von Hand geführt werden, was dazu führte, dass oft mehrere Wiederholungen ein und derselben Einstellung aufgenommen werden mussten. Wenn man sich den fertigen Film anschaut sieht man, dass sich der Aufwand mehr als gelohnt hat. Bei diesem Projekt haben wir auch das erste Mal in großem Umfang auf Hochgeschwindigkeitsaufnahmen gesetzt. Mit unserer neuen Blackmagic Design URSA Mini – Kamera können wir bis zu 120 Bilder pro Sekunde in FullHD aufzeichnen, was zu beeindruckenden Slow-Motion-Effekten führt.

Beeindruckende Aufnahmen von Baggern und Kränen aus der Luft

Wenn man schon einmal solch große Gerätschaften wie einen Bagger oder einen Kran vor die Linse bekommt sind Drohnenaufnahmen ein Muss. Also durfte sich unser Quadrocopter von DJI, die Inspire One in die Lüfte erheben. Auch hier wurde wieder das Thema Rotation aufgegriffen. Wir positionierten die Drohne mit ihrer Kamera direkt über den sich drehenden Maschinen und drehten sie mit den Baumaschinen mit.
Immer besonders knifflig sind Flüge innerhalb von geschlossenen Gebäuden, da hier die GPS-gestütze Positionsunterstützung der Kameradrohne nicht verwendbar ist. Also war bei einer der abschließenden Aufnahmen, welche bei einem Flug innerhalb eines Rohbaus einer Sporthalle gefilmt wurde, das besondere Geschick des Piloten erforderlich.

Das Ergebnis überzeugt

Nach Vollendung des Schnitts und des Colorgradings überzeugt das Ergebnis nicht nur uns, sondern auch den Kunden. Und das zählt.
Den fertigen Spot gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Einmal als circa 30-sekündigen Kinospot, welcher in den Kinos der Region Reutlingen und Münsingen zu sehen ist und als „Langversion“ für Youtube, die Website unseres Kunden und Präsentation auf Ausbildungsmessen.
Und nun genug der Worte. Einfach den Film anschauen und die tollen Aufnahmen genießen.

Eure W&W’s

 

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