Was haben ein Sinfonieorchester und eine Kaffeemaschine gemeinsam?

Fotoshootings beim Brandenburgischen Staatsorchester
Aufnahmen des Brandenburgischen Staatsorchesters mit der Blackmagic Design Production Camera
Brandenburgisches_Staatsorchester_Konzerthalle_Bach_Lichtsetup
Brandenburgisches_Staatsorchester_Konzerthalle_Bach_Aufnahme_Totale
Brandenburgisches_Staatsorchester_Konzerthalle_Bach_Aufbau

Im Jahr 2015 waren wir in Frankfurt an der Oder, um für die Sparkasse Oder Spree einen Imagefilm zu drehen. Durch ein Making Of Bild, welches beim Brandenburgischen Staatsorchester entstand und auf unserem Blog veröffentlicht wurde – wir drehten auch vom Orchester Szenen, welches die Sparkasse unterstützt – wurde die Agentur „Leonhardt&Kern“ aus Stuttgart auf uns aufmerksam. Denn genau mit diesem Orchester sollte die Kampagne zur neuen Kaffeemaschine 9000 S+ von WMF gedreht werden. Gesagt, getan.

Viele Scheinwerfer waren nötig

2 Wochen später waren wir auch schon unterwegs nach Frankfurt/Oder. Am nächsten Morgen durften wir schon gegen 9 Uhr in die Carl Philipp Emanuel Bach Konzerthalle, um alles für den Dreh vorzubereiten.
Die Herausforderung war zunächst das Orchester gut auszuleuchten. Dafür haben wir das komplette Licht in der Halle ausgeschaltet und auf eigenes Equipment zurückgegriffen. Dazu nutzen wir drei 2,5 kW HMI Scheinwerfer von ARRI, zwei BRIESE Focus-Schirme und noch jeweils ein zusätzliches Aufhelllicht von Broncolor und Dedolight.
Die nächste Herausforderung war es – und das haben wir bisher noch nicht erwähnt – das Orchester in den 3 Stunden, in denen es uns zur Verfügung stand, sowohl die Filmaufnahmen, die Fotos und Tonaufnahmen zu machen. Denn für die Kampagne wurde eigens ein Stück komponiert, welches nun auch noch aufgenommen werden musste. Zudem wurden parallel zu unseren Filmaufnahmen auch noch die dazugehörigen Bilder geschossen.

Punktlandung

Als das Orchester eintraf waren wir gut vorbereitet. Wir hatten mit der Agentur alles abgesprochen und konnten Punkt 17 Uhr mit den Aufnahmen beginnen.
Da wir aus unterschiedlichen Perspektiven filmten, musste das Orchester gute 20 Mal ein und das selbe Stück spielen. Da wir hier aber absolute Vollprofis vor uns hatten war das überhaupt kein Problem.
Zudem war es ein unbeschreibliches Gefühl das Orchester live zu erleben. Gänsehaut pur!

Eine Minute vor der Deadline um 20 Uhr hatten wir unsere letzte Aufnahme im Kasten. Drei Stunden voller Einsatz vom gesamten Team haben sich gelohnt!

Wie das Ganze ablief könnt ihr hier in unserem Making Of sehen.

Und hier gibts das finale Ergebnis auf der Seite von WMF zu sehen!

Eure W&W’s

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Dreh in der Chefetage mit fünf Kameras – Schulungsfilme für die Volksbank Karlsruhe

Vorbereitung des Takes bei der Volksbank Karlsruhe
Unser DJI-Ronin mit der Blackmagic Ursa Mini
Voller Einsatz bei den Schulungsfilmen mit 5 Kameras
Koordinieren-der-Gespräche-bei-den-Volksbank-Karlsruhe-bei-den-Schulungsfilmen
Kamerasetup-mit-unseren-Blackmagic-Kameras
Drehort-in-der-Volksbank-Karlsruhe-für-unsere-Schulungsfilme
Blackmagic-Cinema-Camera-im-Interview
DJI-Ronin-mit-der-Blackmagic-Ursa-Mini-bei-der-Begrüßungsszene
Besprechung-des-Takes-und-checken-der-Einstellungen-der-Blackmagic-Ursa-Mini

Mitarbeiter effizient zu schulen wird heute immer wichtiger und dabei das Budget im Rahmen zu halten ist eine Kunst für sich. Normalerweise werden Mitarbeiter auf Veranstaltungen zentral geschult. Das Problem hierbei ist, dass zu einem Termin alle weg vom Schreibtisch sind und somit für ihre Kunden nicht erreichbar. Die Lösung, Schulungsfilme on demand. Amazon Prime, Netflix und Co. machen es mit Blockbustern und Serien vor. W&W ModernMedia bringt Schulung jetzt auf ein neues Level.
Was wir bei der Produktion von Schulungsfilmen für die Volksbank Karlsruhe erlebten erfahrt ihr hier.

Voll bepackt bis obenhin

Unsere Reise begann am frühen Nachmittag des 25. Januar 2017. Mit unserem bis oben vollbepackten Vito fuhren wir zum Aufbau zur Volksbank nach Karlsruhe. Dort durften wir unser Set in der obersten Etage des beeindruckenden Firmengebäudes aufbauen. Für die kommenden zwei Tage war eines der Vorstandsbüros unser Arbeitsplatz – eine atemberaubende Aussicht über die Stadt mit inbegriffen.

Aufgebaut wurde ein opulentes Setup, bestehend aus fünf Blackmagic Design Kameras. Eine URSA Mini mit 4,6K Auflösung, zwei Production Cameras mit 4K Auflösung, zwei Cinema Cameras mit 2,5K und eine Pocket Cinema Camera sollten in den nächsten zwei Tagen Beratungsgespräche in FullHD aufzeichen. Den sprachlichen Inhalt der Gespräche hielten wir mit Ansteckmikrofonen von Sennheiser, sowie mehreren RODE Mikrofonen vom Typ NTG2 und NTG3 fest. Anschließend setzten wir noch das Licht für die kommenden Aufnahmen. Hier benutzen wir eine Kombination aus Kinoflo Diva Lite und F&V LED Flächenleuchten. Einmal aufgebaut stand unser Set für die kommenden zwei Arbeitstage bereit, um am nächsten Tag direkt starten zu können.

Testkunde in der Volksbank

Da wir alles am Vorabend schon aufgebaut und eingestellt hatten war der Start am ersten Drehtag sehr angenehm. Gefilmt wurden einzelne Abschnitte eines Neukundengesprächs mit einem Testkunden und diversen Beratern der Volksbank Karlsruhe. Dabei war jeder der Berater für einen bestimmten Teil des Gesprächs verantwortlich. Angefangen bei der Terminvereinbarung, über die Aufnahme der persönlichen Daten, bis hin zu detaillierten Lösungsvorschlägen für unseren Testkunden.

Dabei ging es um Themen wie Vorsorge, Absicherung und Vermögensaufbau. Hierbei waren immer die persönlichen Wünsche des Kunden im Mittelpunkt. Um dabei immer dem Leitbild der Bank zu folgen, wurde der gesamte Dreh von einem Verkaufstrainer der Volksbank Karlsruhe begleitet.

Volksbank Karlsruhe – ein beeindruckender Drehort

Nach einem spannenden ersten Tag mit vielen tollen und interessanten Eindrücken starteten wir unseren zweiten und letzten Drehtag.

Die Wünsche und Sorgen des Testkunden wurden analysiert und berücksichtig, um so ein auf ihn zugeschnittenes Finanzprogramm zu entwickeln.

Zuletzt wurden noch einige Szenen in der Empfangshalle der Bankfiliale gedreht. Die sehr beeindruckende Architektur war eine tolle Kulisse, die wir mit unserem 3-Achs-Gimbal DJI Ronin besonders gut in Szene setzen konnten. So wurden hier die Szenen gedreht, in denen der Kunde zum ersten Mal die Bank betritt, um einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Sowohl der Testkunde, als auch die verschiedenen Berater meisterten ihre Aufgabe vor der Kamera bravurös, waren authentisch und vor allem fokussiert, obwohl es für jeden das erste Mal vor der Kamera war – Eine Sache die nicht immer selbstverständlich ist.

Am frühen Abend hatten wir alle Sequenzen des Beratungsgesprächs im Kasten und konnten abbauen. Besonders hervorzuheben sind die enormen Datenmengen, die durch die fünf Kameras bei solch einem Dreh produziert werden. Um diese Daten optimal zu sichern wurden sie regelmäßig während des Drehs mittels unserem Backup-Rack doppelt gesichert. Man sollte immer im Hinterkopf haben, dass die am Dreh erstellten Filmdaten und Audiospuren von enormer Wichtigkeit sind. Gehen sie verloren oder werden beschädigt, gerät das gesamte Projekt in Gefahr. Daher legen wir enorm hohen Wert auf die Datensicherheit.

Wieder in unserem Büro bei Reutlingen angekommen machen wir uns jetzt daran das Projekt fertigzustellen. Wir und auch unser Kunde freuen uns schon sehr auf das Ergebnis.

Eure W&W’s

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Zweitägige Shootingreise nach Italien für die L’OFFICIEL und FACTICE MAGAZINE – Teil 2

Toskana_Hafen_Carrara
Shooting-in-Carrara-im-Studio-Nicoli-mit-unseren-Models
Shooting-in-Carrara-im-Studio-Nicoli-mit-unseren-Models
Fashiondreh-mit-dem-Blackmagic-Directors-Screen

Im ersten Teil haben wir euch berichtet was wir am ersten Tag unserer Italienreise erleben durften. Perfektes Licht bei den Dreharbeiten für die L’Officiel Suisse in der staubigen Atmosphäre der Bildhauerschule Studio Nicoli in der weltbekannten Marmorstadt Carrara.
Das Ergebnis des ersten Tages findet ihr natürlich auch im ersten Teil.
Am zweiten Tag produzierten wir an der ligurischen Küste in einer Villa den zweiten Fashionfilm dieser Reise. Dieses Mal für das französische Fashionmagazin FACTICE. Was wir an diesem Tag erlebten erfahrt ihr in diesem Blogeintrag.

Es geht an die schöne ligurische Küste

Nach einem, wieder nicht sehr ausgedehnten Frühstück, ging es zurück auf die Straße. Das Ziel war eine Villa an der ligurischen Küste bei La Spezia. Malerisch in den Hügeln einige Meter über dem Strand gelegen begrüßte uns das opulente Gebäude, das für uns eine echte Überraschung bereithielt, denn das Gebäude sieht heute noch genauso aus wie zu dem Zeitpunkt, an dem es die letzten Bewohner verließen. Das war in den 1950er Jahren. Überall standen Kleinigkeiten herum, die in dieser Epoche Alltag waren. Von alten Schallplatten, über Zeitschriften, bis hin zu alten Zahnpastatuben. Einfach der perfekte Ort für unser Shooting mit dem Titel „Autumn Serenade“.

Luxuriöser Lebensstil in den italienischen 1950ern

Da hier seit über 50 Jahren niemand etwas verändert hatte, war der luxuriöse Lebensstil, den die damaligen Bewohner des Hauses pflegten, förmlich zu greifen. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch die vier Stockwerke und schier unzähligen Zimmer waren die Locations für unsere Filmaufnahmen schnell gefunden.
Die Hauptszene des Films sollte im hellen Essbereich der Villa gedreht werden, die einen direkten Zugang zum riesigen Balkon hatte. Der Einsatz von Scheinwerfern war hier überflüssig. Für die Hauptszene im Esszimmer, als auch für den sogenannten Moneyshot auf dem Balkon, verwendeten wir unseren vier Meter langen Dollytrack, um mit dem aufgesetzten Kamerastativ von Manfrotto flüssige Fahrten zu erzielen. Um perfekte Schärfeverlagerungen zu realisieren setzten wir hier, wie auch bei vielen anderen Projekten, auf unsere Funkschärfe von PDMOVIE.

Alle am Set schauen zu – dank Videoübertragung mit Teradek

Wie auch am Tag zuvor in Carrara durften wir mit der wunderbaren Magdalena Chachlica von Elite Models London arbeiten. Damit die Hair & MakeUp-Artistin Kerry Hajdu und die Stylistin Susi Bauer, immer kontrollieren konnten, ob jede Haarsträhne bzw. jedes Accessoire perfekt sitzt, hatten wir die Kamera mit unserem Teradek Bolt Videotransmitter kabellos mit dem Regiebildschirm von Blackmagic Design verbunden, ein echter Mehrwert am Set.

Leider keine Drohnenaufnahmen in Italien

Bei dieser tollen Location kam bei uns schon beim ersten Rundgang der Wunsch auf das Model mit der Drohne zu filmen, wenn sie auf dem Balkon posiert. Doch leider machte uns die Rechtslage in Italien einen Strich durch die Rechnung. Vielen ist nicht bewusst, dass in jedem Land unterschiedliche Gesetze die Nutzung von Drohnen regeln. Auch wird meist unterschieden, ob man die Drohne privat und ohne Kamera, oder gewerblich und mit Kamera nutzt. In Italien ist die private Nutzung bis auf wenige Ausnahmen generell gestattet, die gewerbliche Nutzung dagegen aber nur mit einem speziellen, italienischen Schulungsnachweis. Da wir unsere Drohne in diesem Fall gewerblich genutzt hätten und über keinen solchen Schulungsnachweis verfügen, musste unsere DJI Inspire One leider zu Hause bleiben.

Zufrieden nach Hause

Alle Outfits und Locations sind abgedreht. Es geht nach Hause. Nach zwei anstrengenden, aber gleichzeitig auch sehr schönen und beeindruckenden Tagen mit einem wunderbaren Team, ging es am Abend zufrieden auf die lange Heimreise nach Hause ins Schwabenland. Diese mal ganz ohne Stau.

Der Fashionfilm AUTUMN SERENADE für das FACTICE Magazine


Das Ergebnis spricht für sich. Italien sei dir sicher, wir kommen bald wieder.

Eure W&W’s

 

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Zweitägige Shootingreise nach Italien für die L’OFFICIEL und FACTICE MAGAZINE – Teil 1

Meerblick-von-der-Villa-in-La-Spezia-Italien
Drehset-im-Studio-Nicoli-in-Carrara
California-Sunbounce-Setup-am-Set-in-Italien
DJI-Ronin-Shot-mit-unserem-Model-in-Carrara
alte-Villa-bei-La-Spezia-in-Italien

Im Juni letzten Jahres haben wir unsere sieben Sachen gepackt und uns auf den Weg nach Italien gemacht, um dort zwei Tage für die schweizer Ausgabe des Modemagazins L’Officiel und für das französische Modemagazin FACTICE zu drehen. Die Drehorte ließen bei uns die Vorfreude auf diese Shootings schon im Vorfeld ins nahezu unermessliche steigen. Es ging in die berühmte Bildhauerschule „Studio Nicoli“ in die Heimat des weltbekannten Marmors nach Carrara in der Toskana und an die schöne Ligurische Küste bei La Spezia in eine Villa, in der die Zeit seit den 50er Jahren stehen geblieben ist.

Planung ist alles

Wie so oft in den Sommermonaten jagt bei uns ein Drehtermin den anderen und wir müssen gehörig jonglieren, um alles unter einen Hut zu bekommen. So auch in diesem Fall. Schon Anfang des Jahres wurden wir gebucht Mitte Juni samstags eine ganztägige Veranstaltung mit der Kamera zu begleiten, aber wie es der Zufall so wollte, erfuhren wir 3 Tage vorher, dass wir sonntags schon um 8:00 Uhr schon an der Location in Carrara sein sollten. Was tun? Ganz einfach. Michael und Benjamin filmten bis ca. 14:00 Uhr auf der Veranstaltung und wurden dann vom anderen Teil des Teams abgelöst, um direkt die Fahrt nach Italien antreten zu können. Ein gutes Team und Flexibilität ist eben alles.

750 Kilometer durch drei Länder

Einige Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt noch kurz Kerry, die Hair- & MakeUp Artistin, abgeholt und dann ab auf die Autobahn gen Süden. Mit der Hoffnung die 750 Kilometer bis Carrara ohne Stau hinter uns zu bringen und somit halbwegs pünktlich zum gemeinsamen Abendessen mit dem Rest der Crew anzukommen warte nicht lange. So gut wie jedem, der zur Sommerzeit die Staumeldungen im Radio hört, dürfte dieser Satz bestens bekannt sein: „Stau auf der A2 zwischen Wassen und Göschenen. Sie müssen hier mindestens zwei Stunden mehr einplanen.“  Und auch wir wurden nicht verschont. Somit Tankstellensnack anstatt Abendessen und 9,5 Stunden anstatt 7,5 Stunden Fahrt. Immerhin konnten wir, für historische italienische Städte untypisch, einen Parkplatz direkt vor dem Hotel ergattern und nach einem verspäteten Teammeeting gegen Mitternacht in unsere Hotelbetten fallen und uns auf den nächsten Tag freuen.

Unsere Location, eine weltberühmte Bildhauerschule

Wir haben ja schon an so mancher außergewöhnlichen Location gedreht. Im südafrikanischen Hinterland und hoch oben auf Schweizer Alpenpässen. Eine weltberühmte Bildhauerschule aber, in der schon Michelangelo arbeitete, ist schon etwas Besonderes. In diesem Fall aber auch besonders staubig.

Nach ein paar Stunden Schlaf und einem kurzen Frühstück fuhren wir gemeinsam mit dem Fotografen Stephan Glathe, mit dem wir in der Vergangenheit schon einige Projekte realisierten und dem gesamten Team zum Studio Nicoli. Dort angekommen wurden wir von der Dame des Hauses herzlich willkommen geheißen und uns wurde „unterschwellig“ verkündet welch große Ehre es ist in den Hallen der Bildhauerschule filmen und fotografieren zu dürfen. So betraten wir ehrfürchtig unsere Location, an der die Fotostrecke und der Film „The Sculptors Muse“ entstehen sollten.

Dieses Licht – einfach perfekt

Der erste Eindruck. Perfekt! Große Fenster, durch die das Sonnenlicht des heißen Junitags drang und überall Statuen. Von Queen Viktoria über Papst Benedikt, bis hin zu modernen Skulpturen war alles zu finden.
Direkt nach der Besichtigung machte sich Hair & MakeUp und Styling daran unsere Models für den Tag herzurichten und wir begannen mit dem Aufbau. Schon nach wenigen Minuten wurden unsere Befürchtungen wahr. Nach diesem Dreh sollte einiges an Reinigungsarbeit anstehen, denn der feine Marmorstaub kroch in jede noch so kleine Ritze.

Das Ergebnis spricht für sich

Doch schon nach dem ersten gefilmten Outfit war uns klar, das Ergebnis ist die Putzarbeit wert. Mit unserer Blackmagic Design Production Camera filmten wir auch dieses Mal in 4K RAW, um so in der PostProduktion das Maximale herausholen. Einziges Manko an der Aufnahme in 4K RAW sind die schier endlosen Datenmengen, die die Kamera produziert. In diesem Fall wurde der fertige Film ca. eineinhalb Minuten lang, die Rohdaten hatten aber eine Größe von fast einem halben Terabyte. Unsere Tageslicht-Scheinwerfer von Broncolor mit dem Para 177 Lichtformer mussten wir nur zur Unterstützung des durch die Fenster einfallenden Sonnenlichts einsetzen, um eine ideale Ausleuchtung zu erreichen. Auch hier waren wir begeistert von der Lichtausbeute dieses Scheinwerfers, denn um gegen eine so „starke“ Sonne anzukommen ist doch einiges an Power erforderlich. Unser Broncolor meisterte diese Herausforderung bravurös und dies mit nur 800 Watt Leistung. Das ist im Vergleich zu anderen, in Sachen Lichtausbeute vergleichbaren Scheinwerfern, wie zum Beispiel von ARRI wenig.

Im Laufe des Tages produzierten wir noch Aufnahmen von zehn weiteren Outfits, um dann nach einem sehr leckeren Abendessen in einem kleinen Restaurant auf dem Marktplatz von Carrara wieder im Hotel anzukommen und uns auf den nächsten Drehtag mit neuem Thema, für einen anderen Kunden und an einer anderen großartigen Location zu freuen.

Der Fashionfilm THE SCULPTORS MUSE für L’Officiel Suisse

 

Was wir am 2. Tag unserer Shootingreise erlebt haben erfahrt ihr im 2.Teil dieses Blogbeitrags, der nächste Woche erscheint.

Eure W&W’s

 

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