Ein sonniges Hallo!
Der deutsche Winter hat uns im Griff. Zwar nicht mit eisigen Temperaturen und Schnee, dafür mit Nässe und einem wolkenverhangenen Himmel.
Aber was kann man dagegen tun? Richtig! Man setzt sich ins Flugzeug und fliegt auf die Südhalbkugel, dort ist jetzt nämlich Sommer. Und genau das haben wir getan. 😉

Deshalb freuen wir uns umso mehr darüber, dass wir kurzfristig die Möglichkeit bekommen haben eine Woche in Südafrika, genauer gesagt in Kapstadt, zusammen mit dem Fotografen Stephan Glathe Fashionfilme zu drehen. Diese Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also schwupp die Flüge und das Hotel gebucht und ab ging es am 29.11. gen Süden.

It’s shooting time

Nach 12-stündigem Flug, was nichts für zart besaitete Hinterteile ist, stiegen wir bei strahlender Sonne und wohligen 25 Grad am Sonntagvormittag aus dem Flieger.
Vom Flughafen ging es dann direkt zum ersten Dreh. Eine Stunde Fahrt in Richtung Namibia zu einer alten Tankstelle. Zwei Models, ein alter Porsche Speedster und eine Landschaft die an den mittleren Westen der USA erinnert – schon hat man alle Zutaten für ein Roadtrip-Shooting beisammen.

Wir hatten ja schon von einigen Leuten gehört, dass das Licht in Südafrika sprichwörtlich der Wahnsinn sei, um zu fotografieren und zu filmen. Wirklich etwas darunter vorstellen konnten wir uns aber nicht. Sonnenlicht ist eben Sonnenlicht. Doch schon nach den ersten gedrehten Szenen wussten wir, die hatten Recht. Die Sonne in Südafrika ist der Wahnsinn! Nur so nebenbei, der Sonnenbrand am Abend hat uns das zusätzlich auch noch bestätigt. 😉

Am Montag hatten wir dann einen freien Tag, den wir dazu nutzten unsere Linksverkehr-Fahrskills zu verbessern und uns Kapstadt und Umgebung mal genauer anzuschauen.

„Hier sieht es aus wie an der holländischen Nordseeküste“ – das war unser erster Gedanke, als wir am Dienstagmorgen um kurz vor 6 Uhr nach fast 2-stündiger Fahrt am Drehort ankamen. Coastal Romance war das Thema des Tages und dieser Titel passte eindeutig zu dieser Location. Weit und breit kein anderes Haus, azurblaues Wasser und strahlender Sonnenschein.

Am Mittwoch dann mal was ganz anderes. Zum einen, da wir direkt in Kapstadt, genauer gesagt im Stadtteil Woodstock, geshootet haben, zum anderen da wir ein männliches Model hatten. In den kleinen Seitenstraßen des Industrieviertels stand dann auch schon ein schöner Ford Mustang für das Shooting bereit, um ein wenig US-Feeling aufkommen zu lassen. Und das trotz bereits erwähntem Linksverkehr 🙂

Nachmittags waren wir dann am Cliffton Beach, um dort etwas Kontrastprogramm zum Vormittag zu bewältigen. Bademode war angesagt. Und für die, die noch nicht in Südafrika waren, man hat dort alle paar Kilometer eine komplett andere Landschaft. Vormittags waren wir noch gefühlt in einer Nebenstraße in LA und jetzt an einem wunderschönen Sandstrand. Nur das mit dem Baden ist in Südafrika so eine Sache, denn die Gewässer gelten als sehr gefährlich. Richtig kalt sind sie obendrein auch noch.

„Guten Morgen, es ist 03:20. Sie wollten geweckt werden.“
Wollten wir? Ja, wollten wir.

Am Donnerstag hieß es verdammt früh aufstehen, es stand nämlich das absolute Highlight unserer Reise an: Ein Zirkusshooting mit Zebras, Straußen, Löwen und allen möglichen anderen Tieren. Dazu fuhren wir auf eine Filmtierfarm in der Nähe von Somerset West. Dort bauten wir einen kleinen heruntergekommenen Zirkus auf der Kuppe eines Berges auf, um dort mit den Tieren und drei Models aus Kapstadt zu shooten.

Die restliche Zeit bis zu unserem Rückflug haben wir dann damit verbracht einige schöne Aufnahmen von Kapstadt und der Umgebung zu machen, bis wir dann am Sonntag in den Flieger zurück ins kalte Deutschland stiegen.

Winterliche Grüße!

Eure
W&W’s

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